Slow Food Sibratsgfäll ist aus dem Wunsch entstanden, die Menschen hinter unseren Lebensmitteln wieder stärker mit jenen zusammenzubringen, die sie kaufen und essen.
Wir setzen uns für eine vielfältige, kleinstrukturierte Landwirtschaft und lebendiges Lebensmittelhandwerk ein. Guter Geschmack gehört für uns genauso dazu wie ein sorgsamer Umgang mit Natur und Ressourcen und faire Bedingungen für die Menschen, die Lebensmittel erzeugen.
Beim Markt der Erde, bei Verkostungen und anderen Veranstaltungen kommen Produzent:innen und Konsument:innen direkt miteinander ins Gespräch. Wer möchte, kann nachfragen, probieren und erfahren, wie Lebensmittel entstehen.
Denn wer weiß, wie und von wem Lebensmittel erzeugt werden, kann auch bewusster entscheiden, welche Landwirtschaft er oder sie mit dem eigenen Einkauf unterstützt.
Was wir täglich einkaufen und essen, hat Auswirkungen – auf die Menschen, die unsere Lebensmittel erzeugen, auf unsere Landschaft, auf Transportwege, auf die biologische Vielfalt und darauf, welche Betriebe auch morgen noch bestehen können.
Deshalb verstehen wir uns bei Slow Food nicht nur als Konsument:innen, sondern als Co-Produzent:innen. Mit unseren Kaufentscheidungen gestalten wir mit, welche Lebensmittel hergestellt werden und unter welchen Bedingungen sie entstehen.
Regional einzukaufen heißt für uns deshalb nicht einfach nur, möglichst kurze Wege zu haben. Entscheidend ist auch, zu wissen, wer hinter einem Lebensmittel steht, wie gearbeitet wird und wohin das Geld für unseren Einkauf fließt.
Slow Food Sibratsgfäll ist Teil einer weltweiten Bewegung. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass gutes Essen gut schmecken, verantwortungsvoll erzeugt und für alle Beteiligten fair sein soll – oder, wie Slow Food es auf den Punkt bringt: gut, sauber und fair.