Essen, was man retten will: Die Arche des Geschmacks macht Lebensmittel sichtbar, die eng mit einer Region, ihrem Wissen und ihrer Esskultur verbunden sind – und die Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten. An Bord kommen traditionelle Kulturpflanzen und Nutztierrassen ebenso wie besondere Lebensmittel und handwerkliche Herstellungsweisen. Entscheidend ist dabei nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das Wissen der Menschen, die es anbauen, züchten, verarbeiten und von Generation zu Generation weitergeben.
Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt der Slow Food Stiftung für Biodiversität. Seit ihrer Gründung 1996 wurden weltweit bereits tausende „Passagiere“ aufgenommen.
Auch Vorarlberg hat besondere Lebensmittel an Bord: darunter den Montafoner Sura Kees, den Bregenzerwälder Gebsenkäse, den Subirar und den Vorarlberger Riebelmais. Sie erzählen von Landschaften, bäuerlichem Wissen und kulinarischen Traditionen – und vor allem von den Menschen, die dafür sorgen, dass diese Vielfalt bis heute erhalten bleibt.
Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Montafoner Steinschafes als Landschaftspfleger auf den Hochalpen des Montafons schützte die autochthone Rasse bisher vor dem Aussterben, mittlerweile gilt sie aber trotzdem als hoch gefährdet.
6781 Bartholomäberg
Luttweg 64
Harald und Doris Bitschnau
Der weiße Hartmais mit seinem charakteristisch süßen Geschmack war einst bäuerliches Grundnahrungsmittel – und wird seit 2005 wieder vermehrt angebaut.
6923 Lauterach
Lerchenaußerstraße 45
Richard Dietrich
Mehr Arche-Passagiere und Slow Food Presidi aus ganz Österreich findest du im österreichweiten Slow Food Genussführer von Slow Food Österreich.